Logo
D.ING Gruppe    |   News


Der "Blaue Riese":
Ein Hochhaus für Singles

Homberg. Mit kleinen Wohnungen ab 31 Quadratmetern will die Ding-Gruppe auch die letzte leerstehende, 20-stöckige Ruine in Hochheide sanieren. Dann wären alle sechs "Weißen Riesen" wieder bewohnt. Doch dafür müsste die Stadt als Gläubigerin zunächst die Zwangsversteigerung voran treiben.

10.10.2009
Quelle: WAZ, NRZ, Der Westen
Von Ingo Blazejewski
Der Blaue Riese

Die Pläne für den „Blauen Riesen” nehmen Form an. Der Projektentwickler, die Köln-Bonner Ding-Gruppe, die bereits einen der Weißen Riesen in Hochheide kernsaniert und zum Roten Riesen umgebaut hatte, treibt ihr Vorhaben emsig voran. Mit einer neuen Studie und ersten Modellbildern hatte das Unternehmen in dieser Woche auf der Immobilien-Messe Exporeal in München geworben. Jetzt kristalliert sich heraus: Sollte auch die letzte, seit Jahren leerstehende Wohnruine tatsächlich durch die Ding-Gruppe saniert werden, wird sie vorwiegend ein Hochhaus für Singles. „Wir haben in dem Roten Riesen derzeit einen Vermietungsstand von 60 Prozent. Das ist für die kurze Zeit seit der Eröffnung sehr gut. Es hätten allerdings bereits auch deutlich mehr sein können. Doch vielen Alleinstehenden sind die Wohnungen einfach zu groß”, sagt Ding-Sprecher Maik Scheffer.

Ein Teil des Gebäudes könnte abgerissen werden

Genau nach den Wünschen dieser Zielgruppe will man sich im Falle einer Revitalisierung des zweiten Klotzes richten und die Zuschnitte anpassen. „Wir planen Wohnungen mit 31, 45, 49 und 68 Quadratmetern, alle mit Balkon”, sagt Scheffer. Nach den guten Erfahrungen aus der Vermietung und Vermarktung des Roten Riesen werde die Gruppe an ihrem Konzept sonst nichts ändern. „Mit der wirtschaftlichen Revitalisierung maroder Bausünden und der Integration von Hilfsdiensten und Sicherheitsvorkehrungen liegen wir voll im Trend.” Der Messeauftritt in München habe auch das Interesse anderer Städte und Investoren geweckt. Nach wie vor gebe es zu wenig barrierearmen Wohnraum, vor allem in Verbindung mit einem Sozialangebot und der gemischten Mieterstruktur eines Mehrgenerationenhauses. Die Wohnruine an der Ottostraße 24, längst als „größter Taubenschlag” verrufen, ist mit 320 Wohnungen von 68 und 86 qm allerdings doppelt so groß wie das jetzt sanierte Hochhaus an der Hanielstraße. Sollten die Projektentwickler diese Einheiten noch unterteilen, würde sich die Zahl auf knapp 500 erhöhen. „Es gibt Überlegungen, ob nicht ein Teil des Gebäudes abgerissen wird. Das hängt allerdings vom Zustand ab. Und den können wir nur beurteilen, wenn wir das Haus mit Architekten und Statikern überprüft haben”, sagt Scheffer.

Jeden Winter leidet die Bausubstanz

Die entscheidende Frage bleibt, wann das Haus überhaupt versteigert wird. Die Gläubigerin, die das Verfahren voran treiben müsste, ist die Stadt Duisburg. Zwischen Ding-Gruppe und Stadtspitze aus OB, Bau- sowie Rechtsdezernent habe es auf der Exporeal bereits gute Gespräche gegeben. „Man ist uns anfangs in Duisburg mit viel Skepsis begegnet. Das hat sich seit der Eröffnung des Roten Riesen geändert”, sagt Scheffer. Ein richtungsweisendes Treffen ist für November terminiert. Nach der bisher „guten Zusammenarbeit” mit der Stadt und dem positiven Zuspruch seit der Eröffnung des Roten Riesen sei die Ding-Gruppe zuversichtlicher denn je, auch den „Blauen Riese” in Angriff nehmen zu können. Die Caritas als Sozialpartner wäre wieder die erste Wahl. Allerdings dränge die Zeit. „Es hängt viel vom Zustand des Gebäudes ab”, sagt Scheffer. „Noch so ein Winter wie im Vorjahr, wo die Bausubstanz bereits deutlich gelitten hat, ist alles andere als förderlich.”

Die D.ING Gruppe auf der EXPO REAL 2009 in München

RP Online und Studio 47 berichten anlässlich der grössten Immobilienmesse der Welt über das Engagement der D.ING Gruppe in Duisburg-Hochheide.


07.10.2009
Quelle: RP Online, Studio 47
Von Michael Hanns

"Bauvorhaben der D.ING Gruppe wichtig für die Stadt Duisburg"

1.600 Aussteller präsentierten ihre Unternehmen auf der Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL in München. Real Estate Networking auf höchstem Niveau. Mit dabei: Die D.ING Gruppe als Partner der Stadt Duisburg auf dem Gemeinschaftsstand der Metropole Ruhr. In einem Filmbeitrag der Rheinischen Post erläutert Geschäftsführer Till Mundorf das Mehrgenerationenkonzept im "Weißen Riesen" Hochheide.



WDR Lokalzeit: Eingezogen - Neues Leben in den Weißen Riesen

Ein Bericht des WDR über die offizielle Eröffnung des Weißen Riesen in Duisburg-Hochheide.


19.09.2009
Quelle: WDR Fernsehen, Lokalzeit
Von Kai Toss

Die ersten Bewohner ziehen in den Weißen Riesen ein

Schon häufiger wurde über die Hochhaussiedlung in Duisburg-Hochheide berichtet. Zwei der sechs Hochhäuser wurden von der Stadt schon vor Jahren wegen Sicherheitsmängeln für die Bewohner zwangsgeräumt. Eines der beiden Gebäude ist von einem Investor kernsaniert worden. Nun ziehen die ersten Bewohner wieder ein, darunter auch die ehemaligen Wirtsleute einer Hochheider Gaststätte. Die beiden waren auf der Suche nach einem Alterswohnsitz. Viel wurde im Stadtteil über die Sanierungsarbeiten im Hochhaus geredet. Dort einziehen? Bis vor kurzem unvorstellbar. Wir haben sie nun in einem der oberen Stockwerke mit Blick auf Duisburg besucht.



Very British, very sold

Die D.ING Gruppe saniert Gründerzeithaus in der Bonner
Südstadt und verkauft alle Eigentumswohnungen in
Rekordzeit

16.06.2009

Quelle: D.ING Media

Bismarckstrasse

Mitten in einem der beliebtesten Wohnviertel der Stadt Bonn sanierte die D.ING Gruppe in den letzten Monaten das Gründerzeithaus in der Bismarckstraße 18, sämtliche neugestalteten Wohneinheiten konnten in kürzester Zeit weiterverkauft werden.

Britisches Flair in der Bonner Südstadt, hier die Website zum Projekt: www.bismarckstrasse18.com

WDR Lokalzeit: Es hat sich was getan in Hochheide - das Konzept scheint aufzugehen

Der WDR berichtet in seiner Sendung "Lokalzeit" über den Weißen Riesen in Duisburg-Hochheide.


29.03.2009
Quelle: WDR Fernsehen, Lokalzeit
Von Petra Vennebusch


Zimmer mit Aussicht

Investor läutet mit „Tag der offenen Tür” die aktive Vermarktung des Weißen Riesen ein. 30 von 140 Einheiten sind vermietet.


29.03.2009
Quelle: NRZ, DerWesten
Von Matthias Oelkrug

Hauptsächlich „ältere Leute” soll das Konzept des luxussanierten 70-er-Jahre-Hochhauses an der Hanielstraße ansprechen. Aber „älter” ist bekanntlich relativ. David Noe etwa hat bis zur Rente noch 37 Jahre vor sich. Das 20-stöckige Hochhaus kennt er aus Kindertagen. Der „Homberger Jung” ist hier aufgewachsen. Jetzt zieht es ihn, mittlerweile verheiratet, dahin zurück. Am Wochenende konnte er die alte, neue Heimat schon einmal besuchen: Die Firma D.Ing, die das leer stehende Haus letztes Jahr per Zwangsversteigerung erworben hatte, hatte am Samstag zum „Tag der offenen Tür” in das entkernte und von Grund auf renovierte Gebäude geladen. Hunderte hatten die Möglichkeit genutzt, das Hochhaus zu besichtigen und aus dem 20. Stock die Aussicht über Duisburg und den Rhein zu genießen. Noe ist einer von 30 Mietern, die sich bereits eine der 140 Wohnungen in dem früher als Bausünde verschrienen Häuserkomplex gesichert haben. „Und das alles, ohne dass wir sie aktiv vermarktet hätten”, so Andreas Hahn vom Investor D.Ing. Die aktive Vermarktung beginnt jetzt, denn im Juli sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Mieten: „Erschwinglich, aber nicht Arge-tauglich”

Die Mieten sind laut Hahn mit Quadratmeterpreisen zwischen fünf und sechs Euro, je nach Ausstattung, „erschwinglich, aber nicht Arge-tauglich”. Man setze ganz bewusst nicht auf das Konzept, das das Hochhausviertel in den 80-er und 90-er Jahren in Verruf gebracht hatte: Bevorzugte Vermietung an Sozialhilfeempgfänger, denn das Amt zahlt pünktlich und zuverlässig. Das Image der Hochhäuser sei ohnehin „das einzige echte Problem, das wir hier haben”, meint auch D.Ing-Geschäftsführer Till Mundorf. Deshalb sollen im Luxus-Hochhaus ganz andere Verhältnisse herrschen: Ins Gebäude kommt nur, wer am Concierge im Eingangsbereich vorbei kommt; nachts sorgt ein Wachdienst für Ordnung. Bis Juli will Mundorf auch das Problem der aus Sicherheitsgründen von der Stadt gesperrten Tiefgarage (wir berichteten) gelöst haben: „Unser Konzept steht. Zu diesem Stichtag werden wir, wie verlangt, unsere Stellplätze nachweisen können - und zwar in dieser Tiefgarage.” Die jetzt geplanten Maßnahmen gegen Einsturzgefahr und Brandschutzmängel könnten aber nur eine Interimslösung sein, so lange die Eigentumsverhältnisse an der benachbarten, leer stehenden Hochhausruine Ottostraße 24-30 ungeklärt sind, denn auch die Stellplätze dieses Hauses sind in der Tiefgarage. „Alles andere würde ja heißen, dass wir dem zukünftgen Eigentümer für viel Geld die Tiefgarage sanieren.”

Mundorf hatte in der Vergangenheit mehrfach durchblicken lasen, das er selber gern dieser neue Eigentümer wäre. Am Sonntag gab er sich aber noch bedeckt: „Wir haben hier ein aktuelles Projekt, das gut läuft und uns beschäftigt. Später sehen wir weiter.”

Roter Riese hat die ersten Mieter

Investoren an der Hanielstraße beginnen mit der Vermarktung. Die Caritas sitzt als Sozialpartner mit im Boot.


04.02.2009
Quelle: NRZ, DerWesten
Von Ingo Blazejewski, Peggy Mendel

Es war wohl auch die einmalige Aussicht und der Blick auf den Rhein, was den ehemaligen Schiffskapitän überzeugt hat. Auch wenn er erst im Juli einziehen kann, hat er den Vertrag für die Penthouse-Wohnung in der 20. Etage bereits unterschrieben. Und damit ist er einer der ersten Mieter in dem Weißen Riesen an der Hanielstraße. Seit einem halben Jahr wird das leerstehende Hochhaus saniert, die Musterwohnungen sind bereits fertig. Wer bis Mitte März einen Mietvertrag unterschreibt, erhält sogar einen Frühbucher-Rabatt.
Vom alten Interieur ist nichts übrig geblieben, der Klotz ist bis auf den nackten Beton entkernt. Jetzt gehören Fußbodenheizung und Fensterfronten von Boden bis Decke zum Standard, die Mieter können sich bei den 140 Wohnungen zwischen vier Ausstattungen entscheiden. Die Spanne der Kaltmiete pro Quadratmeter reicht von 5 bis 6,50 Euro. Wer selbst tapeziert und den Boden verlegt, kommt bei einer 68qm-Wohnung mit Nebenkosten auf 510 Euro, wer sich für das Premium-Paket mit Glasfaser-Tapete, barrierearmen Bad mit Duschsitz und Stützgriffen entscheidet, zahlt 612 Euro Warmmiete.

Umbau für zehn Millionen Euro

Allein die Preise schließen schon aus, dass der aufmöblierte Riese die Mieterklientel aus den anderen Hochhäusern „saugen“ will, wie es einst der Geldgeber der „Kapitalpartner AG“ aus der Schweiz im Vorjahr wohl eher unglücklich formuliert hatte. Die Zielgruppe: Senioren, die das Leben in der eigenen Wohnungen dem im Altersheim vorziehen. „Wir sind überzeugt, dass wir uns am Bedarf orientieren. In Duisburg gibt es einen Mangel an solchen Wohnungen”, sagt Till Mundorf, Geschäftsführer der „D.Ing”-Gruppe, die das Konzept entwickelt hat und umsetzt. Dennoch sei die Zielgruppe breit gefächert. „Warum sollte nicht auch eine junge Familie mit Kindern die Vorteile schätzen?”, fragt Mundorf.
Dass die Bauweise der meisten Immobilienbestände weit an den Bedürfnissen älterer Menschen vorbeigeht, kann Anja Keil nur bestätigen. „Wir werden von unseren Kunden häufig gefragt, wo sie hier geeignete Wohnungen finden. Viel können wir ihnen nicht anbieten, das Angebot ist extrem gering”, sagt die Leiterin des Caritas-Zentrums Homberg. Häufig scheitert es an den Treppen zu den Wohnungen, oft fehlt ein Aufzug, ein Bad ohne Barrieren gebe es „im seltensten Fall”, sagt Keil.
Die Investoren haben sich die Caritas als Sozialpartner ins Boot geholt. Der Sozialverband hat den Bauherrn bereits bei der Ausstattung beraten. So gibt es zum Beispiel statt Laminat wahlweise auch PVC-Fußböden, die für Rollstühle deutlich besser geeignet sein sollen. Mit einem Ansprechpartner im Haus bietet die Caritas den Mietern Beratungen jeglicher Art, hilft und unterstützt im Pflegefall, richtet bei Bedarf Hausnotruf-Systeme ein.
Rund zehn Millionen Euro investiert der neue Besitzer in den Umbau. In den unteren Etagen sind Einheiten für einen Kiosk, Ärzte und ähnliches geplant, es gibt neue Aufzüge, die Eingangsfront  wird komplett umgestaltet, es soll eine verglaste Lobby geben, ein Teil des Gartens wird abgezäunt.
„Auch wenn wir oft für diese Aussage belächelt werden: Wir wollen hier einen nachhaltigen Wert schaffen“, sagt Mundorf. Er habe keinen Zweifel, dass das Objekt trotz der Millioneninvestition rentabel sei. „Unsere Berechnungen stimmen. Und wenn das Konzept hier funktioniert, dann funktioniert es auch in anderen Häusern.“

Nachbar-Ruine im Visier

Der Riese an der Hanielstraße soll für die junge Firmengruppe nur der Anfang sein. Der Kölner D.Ing-Gruppe und der Kapitalpartner AG gehören bereits rund 40 Wohnungen im benachbarten Hochhaus an der Ottostraße 58-64, Mitte 2008 haben sie die Hälfte einer Luxus-Wohnanlage mit Schwimmbad in Bergheim bei Köln gekauft. Auch dort setzen sie das gleiche Konzept um: Sie kaufen die von Investitionsstatus und Werteverfall geprägten Objekte günstig ein, sanieren sie mit Anlegerkapital aus eigenen Fonds und versprechen sich von den Mieteinnahmen eine gute Rendite.

Was sich in der neudeutschen Fernsehsprache als „Pimp my Hochhaus“ bezeichnen lässt, könnte auch bald einen Steinwurf von der Hanielstraße entfernt Wirklichkeit werden. Das Köln-Schweizer Firmen-Konglomerat macht längst kein Geheimnis mehr daraus, auch die seit Jahren leerstehende Ruine an der Ottostraße 24-30 ersteigen, aufmöbeln und wieder vermieten zu wollen. „Jede Depression birgt ihre Chance“, sagt Mundorf und betont, für die Kritik, die schlechte Stimmung und die Resignation in und um das Viertel wenig Verständnis zu haben. „Hier kann es nur einen Weg geben, und das ist der Weg nach vorne.“

Am 28. März will der Investor das Haus mit dem neuen Konzept bei einem Tag der offenen Tür vorstellen. Infos gibt’s im Internet unter www.weisserriese2009.de

INFO

DAS FIRMENGEFLECHT
Till Mundorf war Ende 2007 der überraschende Höchstbieter bei der Zwangsversteigerung des leerstehenden Hochhauses Hanielstraße. Mundorf ist Geschäftsführer der 2007 gegründeten D.Ing-Gruppe mit Sitz in Köln, die sich in drei eigenständige Firmen unterteilt, die Sanierungen maroder Immobilien planen, steuern und realisieren. Als Geldgeber fungiert die Kapitalpartner AG mit Sitz in Zürich, die als Investmentberatung derzeit sechs Fonds managt. Bei diesen „geschlossenen“ Fonds handelt es sich um Kommanditgesellschaften, an denen sich Anleger langfristig mit festen Beträgen beteiligen. Aus zwei dieser Fonds wird die Sanierung des Weißen Riesen an der Hanielstraße sowie der 40 Wohnungen an der Ottostraße 58-64 finanziert.
Für die Vermietung der Wohnungen an der Hanielstraße ist die Nidus GmbH mit Sitz in Bonn zuständig.

Hier der Internet-Link zum kompletten Artikel in der Online-Ausgabe:
Roter Riese hat die ersten Mieter

Hoffnung für den Weissen Riesen!
Aus diesem Beton-Klotz wird ein Wohn-Paradies

So wollen die Macher das Problemviertel aufwerten

20.01.2009
Quelle: BILD Zeitung
Von Fajsz Deáky, Andreas Naaf

Duisburg – Es ist das wohl mutigste Wohnungsbau-Projekt im Revier!

Jahrelang gammelte das Hochhaus Hanielstraße 36/38 (20 Etagen, 60 m hoch) im Duisburger Problembezirk Hochheide vor sich hin. 2004 zog der letzte Mieter aus. Der Abriss schien die einzige Lösung. Doch stattdessen wird der Klotz (Spitzname: „Weißer Riese“) jetzt für rund 10 Millionen Euro modernisiert. Vom Schandfleck zur Vorzeige-Siedlung – ist das ein Zukunftsmodell für das ganze Ruhrgebiet?

Vor zwei Jahren ersteigerte die D.Ing GmbH aus Köln das marode Haus für gerade Mal 260000 Euro. Ein Himmelfahrtskommando?

Geschäftsführer Till Mundorf (34): „Nein. Wir glauben, dass es immer noch einen Markt für Hochhaus-Wohnungen gibt. Wenn sie hohe Qualität haben.“

Die soll der „Weiße Riese“ bieten. Derzeit entstehen 148 moderne Wohnungen, alle barrierearm und auch für Senioren geeignet. Dazu Gewerbeflächen in den unteren Etagen. Im Mai 2009 soll der Innenausbau beendet sein. Chef-Planer Marc Sommer (33): „Das Haus war faktisch Schrott. Nach der Sanierung wird es Neubau-Standard haben.“

Von der Aufwertung könnte das ganze Viertel profitieren. D.Ing.-Geschäftsführer Mundorf: „Wir hoffen auf positive Effekte für den ganzen Stadtteil. Es kann Modell-Charakter für andere Revier-Städte haben. Denn solche Viertel gibt es hier überall.“

 

Impressum   |   © D.ING Gruppe 2008